Aktuelles

Die Grenzen moderner Gesellschaften: Vom Fortschrittsglauben zur Demut

Wir leben in einer Zeit beispiellosen Wissens und technischer Möglichkeiten. Dennoch zeigen die Erkenntnisse der Kollapsforschung, dass viele der Faktoren, die frühere Gesellschaften zu Fall brachten, heute stärker ausgeprägt sind denn je. Was, wenn unser Glaube an Fortschritt und menschliche Vernunft selbst Teil des Problems ist? Eine Reflexion über gesellschaftliche Grenzen, Chronozentrismus und die Frage, ob Demut gegenüber unseren eigenen Beschränkungen nicht angemessener wäre als unerschütterlicher Optimismus.

Warum Kollapsvorsorge kein Aufgeben ist

Kollapsvorsorge gilt vielen als Kapitulation. Doch was, wenn das Gegenteil der Fall ist? Warum die Vorbereitung auf mögliche gesellschaftliche und ökologische Zusammenbrüche kein Ausdruck von Resignation, sondern von Verantwortung, Solidarität und Gestaltungswillen ist.

Wie mich die Beschäftigung mit dem Kollaps verändert hat – Selbstbeobachtungen eines „Doomers“

Was passiert mit uns, wenn wir die Zukunft nicht beschönigen? In einer persönlichen psychologischen Innenschau beschreibe ich, wie mich sieben Jahre Beschäftigung mit Kollapsszenarien verändert haben: meine Ängste, mein Verhältnis zur Zukunft, mein Aktivismus – aber auch meine Fähigkeit, im Moment zu leben. Ein Text über Trauer, Akzeptanz und die Frage, wie psychische Gesundheit möglich bleibt, ohne die Realität zu verdrängen.

Solidarisches Preppen und das Warten auf das Unausweichliche

Was, wenn das Streben nach Handlungsfähigkeit selbst Teil des Problems ist? Eine persönliche Reflexion über Kollaps, Kontrollillusionen, Hoffnung und die unbequeme Frage, ob das Akzeptieren des Unausweichlichen eine politische Dimension haben kann.

Scheiß auf die Hoffnung!

In dem wissenschaftlichen Artikel "The obscenity of hope: educating young people in the Anthropocene" arbeiten die Autor*innen heraus, warum Hoffnung ein Herrschaftsinstrument ist und es angesichts der eskalierenden Krisen keine gute Idee ist, Hoffnung zu haben.

Was ist so schlimm daran, die Hoffnung zu verlieren?

In vielen Medien und Formaten wird derzeit die Frage gestellt, wie wir angesichts der multiplen Krisen Hoffnung bewahren können. Ich möchte darauf mit der Frage antworten, was so schlimm daran ist, die Hoffnung zu verlieren?