Die Grenzen moderner Gesellschaften: Vom Fortschrittsglauben zur Demut
Wir leben in einer Zeit beispiellosen Wissens und technischer Möglichkeiten. Dennoch zeigen die Erkenntnisse der Kollapsforschung, dass viele der Faktoren, die frühere Gesellschaften zu Fall brachten, heute stärker ausgeprägt sind denn je. Was, wenn unser Glaube an Fortschritt und menschliche Vernunft selbst Teil des Problems ist? Eine Reflexion über gesellschaftliche Grenzen, Chronozentrismus und die Frage, ob Demut gegenüber unseren eigenen Beschränkungen nicht angemessener wäre als unerschütterlicher Optimismus.